Dienstag, 11. Mai 10 um 14:39 Alter: 2 Jahr(e)
Kategorie: Allgemeine News
Aktuelle Pressenachrichten zum Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2010 in Posaune
Das Wettbewerbsbüro informiert...
15.5.2010
Die Preisträger im Fach Posaune des wurden ermittelt
(gd) – Am 14. Mai 2010 trafen sich für dieses Jahr nun zum letzten Male die Juroren und drei jungen Posaunisten, die sich bis ins Finale gekämpft haben, in der Musikhalle Markneu-kirchen, um im friedlichen und fairen Wettstreit die Preisträger im Fach Posaune 2010 zu ermitteln. Und viele Musikinteressierte wollten sich dieses künstlerische Ereignis nicht entgehen lassen.
Im Fach Posaune mit 72 Teilnehmer waren nicht viel weniger angereist als bei der Oboe, und das zeigt doch, dass die Posaune einen großen Stellenwert als Soloinstrument und in der heutigen Orchester- und Kammermusik besitzt.
Alle drei Finalisten spielten, wiederum an der Seite der Vogtland Philharmonie Greiz/ Reichenbach unter der einfühlsamen Stabführung ihres Dirigenten Jiri Malát, das 1966 entstandene Concerto per Trombone (Allegro giusto; Lento ben ritenuto; Allegro moderato) von Nino Rota (1911-1979). Dieser galt in seiner Jugend als musikalisches Wunderkind. Nach einem Musik-Studium in Rom besuchte er in den Jahren 1931 und 1932 das Curtis Institute in Philadelphia und studierte dort Komposition und Dirigieren. In dieser Zeit entdeckte er die großen Hollywood-Filme und die Musik Georges Gershwins für sich. Bekannt wurde er vor allem als Verfasser von Filmmusiken, insbesondere für Federico Fellini. Insgesamt schrieb er etwa 150 Filmmusiken. Weniger bekannt ist er als Komponist sogenannter ernster Musik. Diese umfasst 10 Opern sowie 23 Ballett- und Bühnenkompositionen, 3 Sinfonien und einige Solokonzerte, darunter auch ein Posaunenkonzert. Nino Rota ist ein kongenialer, „ein mit allen Wassern gewaschener Komponist, für den die Schublade „Filmkomponist“ nun wirklich zu klein ist“. Was ihn von vielen seiner zeitgenössischen Komponisten unterscheidet – „man kann seine Musik anhören, ohne dass es einem weh tut, sie ist leicht verständlich, beinahe volkstümlich“. Das Posaunen-konzert ist ganz in der klassischen Form eines Solokonzertes gehalten, in der das Solo-instrument das führende Instrument ist und in ständiger Korrespondenz mit dem Orchester steht – wunderbar geeignet für einen solchen Instrumentalwettbewerb!
Der Jüngste im Reigen der besten drei Posaunisten in diesem Wettbewerb, Karel Jan Gajda (Polen), machte den Anfang. Er wurde 1991 geboren und begann seine Ausbildung 1998 zunächst mit der Klarinette. 2002 wechselte er zur Posaune und setzte seine Ausbildung in Katowice und Bielsko-Biala fort. Er gewann erste Preise beim Internationalen Wettbewerb in Brno 2007 und 2009 sowie in Czerniowice (Ukraine) im Jahre 2006.
Sein Spiel des 1. Satzes war gekennzeichnet von fein abgestufter Dynamik, einem weichen, aber auch mitunter kraftvollen Ton und rhythmischer Exaktheit. Im Lento zeigte er seine Souveränität in der Bewältigung eines großen Tonumfanges und in der Ausnutzung aller dynamischen Möglichkeiten einer Posaune. Der Finalsatz wurde sehr geschmeidig und locker gespielt und die rhythmische Kontroverse zwischen Soloinstrument und Orchester gut heraus gearbeitet. Karel Jan Gajda ist ein eher introvertierter Spieler, der es versteht, mit Dynamik und Klangfarbe zu jonglieren.
Als nächster Finalist betrat Angelos Kritikos (Griechenland) die Bühne. 1987 in Korfu geboren und aufgewachsen, begegnete er bereits mit 15 Jahren seinem heutigen Lehrer, Prof. Jonas Bylund. Angelos wollte unbedingt in Deutschland studieren, und so kam er 2006 an die Hochschule für Musik und Theater in Hannover, um sein Musikstudium zu beginnen. Im September 2008 errang A. Kritikos den 1. Preis beim internationalen Aeolus-Wettbewerb für Bläser in Düsseldorf. Im Mai 2009 gewann der junge griechische Posaunist noch 2 bedeutende Preise: den 3. Preis beim Kurt Alten Wettbewerb in Hannover und den 1. Preis beim Blechbläserwettbewerb in Danzig. Für die Arbeit mit seinem Ensemble „Hannover Trombone Unit“ erhielt er beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn ein Stipendium des Deutschen Musikrates. Seit 2009/10 ist Angelos Kritikos Soloposaunist der Bamberger Symphoniker.
Seine Interpretation des Posaunenkonzertes war natürlich ganz anders: kraftvoller, extro-vertierter und dominanter in Klangfarbe und dynamischer Gestaltung. Er strahlte mit seinem Spiel eine gewisse Eleganz aus, doch schlichen sich während des Vortrages leider einige kleine Unsicherheiten ein.
Der dritte im Bunde war nun Lukás Mot’ka (Tschechische Republik), der 1983 in Sternberk in Böhmen geboren wurde. Er erhielt seine Ausbildung am Konservatorium in Kromeriz, an der Janacek Akademie in Brno u.a. bei Robert Kozánek (Preisträger des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen), an der Musikakademie in Prag und am Konservatorium in Wien. Er war Preisträger beim Wettbewerb „Prager Frühling“ im Jahre 2004 und bei Aeolus Bläserwettbewerb 2008. Als Solist musizierte er mit der Staatlichen Philharmonie Brno im Jahr 2006. Gegenwärtig arbeitet er als 1. Posaunist am Nationaltheater Brno.
Drei Solisten – drei Interpretationen! Auch der Vortrag von Lukas Mot’ka unterschied sich in vielen kleinen Details von den beiden anderen Solisten; und das ist auch gut so! Er gestaltete seine musikalische Darbietung des Posaunenkonzertes etwas gewichtiger und schwerer. Das ganze Konzert wirkte in seiner Grundstimmung dramatischer, obwohl auch er einen wunderschönen Ton aus seinem Instrument hervorzauberte. Und auch bei ihm waren einige kleine Patzer zu verzeichnen, die aber den Gesamteindruck in keiner Weise schmälerten.
Ich möchte nicht die schwierige Aufgabe der Jury übernehmen, hier nun ein Urteil über die Plätze 1 bis 3 fällen zu müssen! Doch dieses Mal dauerte es nicht so lange wie bei den Oboen! Nach relativ kurzer Zeit kehrten die Juroren in den Vortragsraum zurück, und Prof. Peter Damm verkündete die Platzierungen der drei Finalisten. Doch zuvor bedankte er sich bei den Juroren für die verantwortungsvolle und kraftraubende Arbeit während des Wettbewerbes und beglückwünschte die drei jungen Posaunisten für ihre gezeigten Leistun-gen.
Und hier das Ergebnis im Fach Posaune:
Karol Jan Gajda (Polen) –------------------------------------- 1. Preisträger
Angelos Kritikos (Griechenland)------------------------------ 2. Preisträger
Lukás Mot’ka (Tschechische Republik) ----------------------3. Preisträger
Den drei Preisträgern des Posaunen-Wettstreites herzlichen Glückwunsch! Allen Teilnehmern und Juroren alles erdenklich Gute, viel Glück und weiteren Erfolg auf ihrem musikalischen Lebensweg! Möge ihnen dieser Wettbewerb viele neue Eindrücke, Erfahrungen und interessante Erlebnisse und Begegnungen beschert haben und Ansporn für ihre weitere künstlerische Arbeit sein!
12.5.2010
Finalisten im Fach Posaune stehen fest
(cs) Die Finalisten des diesjährigen 45. Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen im Fach Posaune stehen fest.
Von den 6 verbliebenen Kandidaten konnten sich 3 für die öffentliche Finalrunde am Freitag, 19.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen qualifizieren. Sie werden sich dort mit dem Concerto per Trombone (1966) von Nino Rota präsentieren. Die Begleitung übernimmt die Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach unter der Leitung von Jiri Malat. Karten für diese Veranstaltung können zum Preis von 3 Euro an der Abendkasse erworben werden.
Karol Jan Gajda – Polen
wurde 1991 geboren. Er begann seine Ausbildung 1998 zunächst mit der Klarinette. 2002 wechselte er zur Posaune und setzte seine Ausbildung in Katowice und Bielsko-Biala fort.
Angelos Kritikos – Griechenland
1987 in Korfu, Griechenland geboren und aufgewachsen, begegnete er bereits im Alter von 15 Jahren seinem aktuellen Lehrer, Prof. Jonas Bylund. Schon bald war für ihn klar, dass er am liebsten in Deutschland Posaune studieren würde und so kam er 2006 an die HMT in Hannover um sein Musikstudium zu beginnen.
Lukáš Moťka – Tschechische Republik
wurde 1983 in šternberk geboren. Er erhielt seine Ausbildung am Konservatorium in Kromeriz, an der Janacek Akademie in Brno u.a. bei Robert Kozánek (Preisträger des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen), an der Musikakademie in Prag und am Konservatorium in Wien.
11.5.2010
6 Teilnehmer im Fach Posaune erreichen 3. Runde beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen
(cs) Von den 22 Teilnehmern der 2. Runde im Fach Posaune des diesjährigen Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen haben 6 Teilnehmer die dritte Auswahlprüfung erreicht. Sie stammen aus Deutschland, Griechenland, Japan, Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik. Der jüngste unter ihnen ist gerade einmal 18 Jahre alt, der älteste bereits 30.
In der 3. Runde werden die Teilnehmer nun ein 30 minütiges Programm vortragen, das aus sowohl ein klassisches als auch ein modernes Werk umfasst.
Die Wertungsspiele beginnen am Mittwoch, 10.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen. Besucher sind herzlich willkommen. Die Namen der Kandidaten, die die Finalrunde erreichen, werden ca. 14.00 Uhr ebenfalls in der Musikhalle bekannt gegeben. Direkt im Anschluss beginnt die 3. Auswahlprüfung im Fach Oboe.
9.5.2010
45. Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2010
22 Kandidaten erreichen die 2. Auswahlprüfung im Fach Posaune - 50 scheiden aus
(cs) Markneukirchen/Erlbach.
Für 50 Kandidaten des diesjährigen Internationalen Instrumentalwettbewerbes im Fach Posaune ist der musikalische Wettstreit bereits beendet. Sie mussten den Ausscheid nach der 1. Auswahlprüfung am Sonntag verlassen.
Für die verbliebenen 22 Kandidaten aus 13 Ländern, darunter je 3 Teilnehmer aus Deutschland, Polen und Ungarn, je 2 aus Frankreich, Japan und der Tschechischen Republik sowie weiteren aus Belgien, Estland, Griechenland, Portugal, Slowenien, Taiwan und den USA steht nun mit der 2. Runde eine weitere Herausforderung bevor.
Im Fach Posaune werden nun von den Teilnehmern 2 Werke mit Klavierbegleitung sowie ein Solostück vorgetragen, die allesamt aus dem 19. und 20. Jahrhundert stammen. Die zweite Auswahlprüfung beginnt am Montag, 9.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen und wird am Dienstag fortgesetzt. Die Bekanntgabe der Ergebnisse erfolgt am Dienstag ca. 14.30 Uhr ebenfalls in der Musikhalle.
Stadtverwaltung Markneukirchen, Abteilung Kultur/ Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen
Am Rathaus 2
08258 Markneukirchen
Germany
phone: 0049 (0) 37422 41161
fax: 0049 (0) 37422 41169
www.markneukirchen.de


