Mittwoch, 30. März 11 um 14:08 Alter: 329 Tag(e)

Kategorie: Allgemeine News, CD

Neue CD von Frederic Belli, Posaunist im RSO des SWR Baden-Baden Freiburg

Eine Visitenkarte des 20. Jahrhunderts

Besprechung von Jakob Guizetti

Erschienen in der Edition „primavera“
Zu beziehen unter: www.genuin.de 

Der Deutsche Musikwettbewerb ist seit seiner Gründung 1975 „der“ nationale Wettbewerb für Nachwuchskünstler in Deutschland. Im Jahr 2007 gewann Frederic Belli nicht nur den 2. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD, sondern auch den Preis des Deutschen Musikwettbewerbes in der Kategorie Posaune.  Mir diesem Preis verbunden ist die Produktion einer Solo-CD. Und eben diese ist nun auf dem Markt erschienen.
Und Frederic Belli konnte als Soloposaunist des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg die großartigen Möglichkeiten seines Arbeitgebers und die freundliche Unterstützung seiner Orchesterkollegen nutzen und 2 Konzerte für Posaune und Orchester einspielen. Zum einen Luciano Berio´s SOLO für Posaune und Orchester, zum anderen Nino Rota´s Posaunen Konzert in C-Dur.
Des Weiteren finden Folke Rabe´s „BASTA“ und die „Ballade“ von Frank Martin ihren Platz aud dieser Präsentation. Als  zusätzliches Schmanckerl hat Frederic Belli mit seinen Freundenund Kollegen von „Trombone Unit Hannover“ das „Madrigal“ von Georges Delerue aufgenommen.
Alle ausgewählten Werke sind Kompositionen des 20. Jahrhunderts, und von Frederic Belli gezielt vor diesem Hintergrund zusammengestellt. Nach eigenem Bekunden „gehört die Neue Musik für Frederic Belli zur Grundsubstanz seines Repertoires“!
Alle Werke dieser Zeit lassen sehr viel Spielraum zur kreativen und spielerischen Entfaltung, und Frederic Belli nutzt diese Chance, den Interpretationen seinen Stempel aufzudrücken. Bei aller künstlerischer Persönlichkeit kann er die Prägung durch seine letzten Mentoren, Christian Lindberg und vor allem Jonas Bylund nicht leugnen. Beide sind mit der Musik des 20. Jahrhunderts eng vertraut, und speziell Christian Lindberg hat viele Kompositionen durch seinen persönlichen Kontakt zu den Komponisten ja erst ermöglicht und „verursacht“.
Vor diesem Hintergrund ist diese CD eine sehr gelungene Visitenkarte eines Jungen Künstlers, der mit der Musik des vergangenen Jahrhunderts groß geworden ist und Grund zur Hoffnung gibt, dass er die kommenden Dekaden als Musiker und Solist prägen wird.
(Mehr Informationen zu Frederic Belli siehe unter: www.fredericbelli.com)

 


 
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